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Erdgas-Autos: Langfristig wesentlich günstiger als Benziner

FOTONACHWEIS

© Petra Beerhalter - Fotolia.com

Bisher sind nur rund 75.000 der knapp 43 Millionen Pkws in Deutschland Erdgas-Autos, obwohl sich die Nutzung der „CNG“-Fahrzeuge („Compressed Natural Gas“) laut Experten insbesondere für Vielfahrer nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch auszahlt:

Denn Autofahrer sparen, wenn sie Erdgas-Autos statt Benzinern fahren, rund fünfzig Prozent Treibstoffkosten. Zusätzlich werden mit dem Energiesteuergesetz die Kraftstoffpreise für Erdgas und das Autogas „LPG“ („Liquefied Petroleum/Propane Gas“) bis Ende 2018 begünstigt.

Ganz nebenbei sind Erdgas-Autos auch gut für das Firmen-Image, denn sie sind sehr umweltfreundlich und damit zukunftsorientiert: Mit Erdgas-Autos kann der Ausstoß von Kohlendioxid und -monoxid, Stickoxiden und Feinstaub sowie die Geräusch-Emission dramatisch gesenkt werden.

Dennoch sind die Erdgas-Autos nicht sehr populär, weil sie in der Anschaffung teurer sind als Benziner, die Reichweite der CNG-Autos in der Regel nicht einmal halb so hoch ist wie bei Benzinern oder Diesel-Autos und es bundesweit erst 900 Erdgas-Tankstellen gibt.

Doch amortisieren sich die 2.500 bis 5.000 Euro höheren Anschaffungskosten durchschnittlich bereits nach 75.000 Kilometern. Zudem nimmt auch die Modell-Auswahl stetig zu. Derzeitige Anbieter sind ChevroletFiat , FordOpel und VW.

Darüber hinaus wird oft vergessen, dass monovalente Erdgas-Autos über einen kleinen Benzin-Nottank verfügen, mit denen die Autobesitzer noch gut 100 Kilometer weit fahren können, falls das Erdgas ausgegangen ist, mit dem Tank bivalenter Erdgas-Autos sogar noch weiter.

Nicht zuletzt lassen sich mit modernen Navigationsgeräten böse Überraschungen vermeiden, denn sie zeigen CNG-Tankstellen in der Karte an, so dass man seine Route entsprechend planen kann.

Fazit: Gerade für Unternehmer, die selbst oder deren Mitarbeiter viel unterwegs sind, sind Erdgas-Autos langfristig wesentlich kostengünstiger als Benziner.