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Start-up-Boom: Berlin gilt als „Silicon Valley Europas“

FOTONACHWEIS

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Dass Berlin aufgrund seines umfangreichen Café- und Clubangebots bei Studenten und Touristen beliebt ist, ist bekannt.

Neu ist jedoch, dass die deutsche Hauptstadt in den letzten Jahren so viele kreative Jungunternehmer aus der Internetbranche angezogen hat, dass Berlin laut Tagesspiegel nun – in Anlehnung an das High-Tech-Mekka nahe San Francisco – als neues „Silicon Valley Europas“ gilt.

Während das US-amerikanische Silicon Valley durch die Firmengründungen von Intel, Google, Yahoo, Hewlett-Packard und Apple bekannt wurde, machte sich der Standort Berlin durch Erfolge von Unternehmen wie Zalando, eDarling, Daily Deal, Brands4Friends, ResearchGate und SoundCloud einen Namen.

Diese Entwicklung begann mit dem von den Samwer-Brüdern in Berlin gegründeten Online-Auktionshaus Alando, das für 43 Millionen US-Dollar von Ebay aufgekauft wurde und heute als „Ebay Deutschland“ firmiert. Seither haben die Unternehmensgründer und Investoren über 25 weitere Unternehmen (mit-)gegründet und wieder verkauft, darunter den Klingelton-Anbieter Jamba.

Die Entwicklung wurde fortgeführt von weiteren ehemaligen Ebay-Mitarbeitern, die ihre Branchenkenntnisse und  -kontakte nutzten, um sich in der Folgezeit selbständig zu machen.

Zudem zog die Ebay-Erfolgsgeschichte weitere Kreative aus anderen Städten und Ländern an.

Abgesehen von dieser Entwicklung bietet Berlin einmalige Voraussetzungen: Zum einen fühlen sich Kreative aus aller Welt durch den stetigen Wandel und das quirlige Szene-Leben der Hauptstadt inspiriert und geben Berlin wiederum ihrerseits viele neue Impulse. Zum anderen sind hier die Lebenshaltungskosten, Büromieten und qualifizierten Mitarbeiter weit günstiger als in anderen Metropolen.