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Mittelstand trotz Eurokrise optimistisch – Mehr Sorgen bereitet Energiewende

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Die zunehmend düsteren Konjunkturprognosen, die Euro-Krise und die Börsenturbulenzen bedrücken die meisten deutschen Mittelständler derzeit noch nicht, da sie bis jetzt mehrheitlich keine Einbrüche verzeichnen. Im Gegenteil: Nicht wenigen Unternehmen kommt es zugute, dass viele Bundesbürger nach der Finanzkrise statt in Geldanlagen eher in Wirtschaftsgüter wie das Eigenheim investieren.

Bei Großunternehmen sinkt jedoch die Stimmung bereits deutlich, da sich bei ihnen die sinkende Nachfrage schon bemerkbar macht. Das bekommen auch die Zeitarbeitsunternehmen zu spüren, bei denen die Nachfrage schon langsam nachlässt. Ebenso verzeichnet die Gastronomie einen leichten Umsatzrückgang.

Den Mittelstand sorgen eher die Kosten für die Energiewende. Vom dem beschleunigten Atomausstieg profitieren zwar Baugerüstehersteller, Maschinenbauer, die Elektroindustrie und natürlich die Produzenten von Solaranlagen und Windparks. Doch die Mehrheit der deutschen Mittelständler, die beispielsweise aufgrund intensiver Beleuchtung oder stromintensiver Maschinen einen hohen Energieverbrauch haben, fürchten zukünftig deutlich höhere Kosten.