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Studie: Nur 40 Prozent der Arbeitnehmer nehmen Angebote für Sport und Gesundheit im Betrieb wahr

FOTONACHWEIS
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Vier von zehn Arbeitgebern machen den eigenen Mitarbeitern Angebote für Sport und Gesundheit. Von den Arbeitnehmern in diesen Betrieben nehmen aber nur 38 Prozent die Angebote wahr.

Das ist das Ergebnis einer Studie der Job-Seite Indeed in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von respondi, für die fast 2.700 Arbeitnehmer befragt wurden.

Unternehmen sollten laut Indeed überprüfen, ob die Angebote passend in Richtung Belegschaft kommuniziert werden und Mitarbeiter genug Freiraum haben, die Angebote überhaupt wahrzunehmen.

Betriebe mit gesundheitsfördernden Angeboten sind attraktiver

Insgesamt geben drei Viertel der Arbeitnehmer an, dass Arbeitgeber, die ein umfangreiches Sport- und Gesundheitsangebot zu ihren Zusatzleistungen zählen, für Sie attraktiver sind als andere.

Ganz oben auf der Interessensliste der Arbeitnehmer stehen Rückentrainings (20 Prozent), Fitness (17 Prozent) und Kurse zur Entspannung oder Stressbewältigung (elf Prozent).

Diese Angaben decken sich mit den Beschwerden, die die Befragten ihrem Berufsleben zuordnen und die sie durch Sport kompensieren möchten: den Rückenbeschwerden (65 Prozent) und dem Stress (50 Prozent). 40 Prozent möchten mit Sport allgemein vorbeugen.

Nur jeder zehnte Befragte gibt an, dass er keine Beschwerden hat, die er dem beruflichen Alltag zuordnet.

Die Angebote der Arbeitgeber

Rund die Hälfte der Arbeitgeber bietet interne Gesundheitskurse oder Betriebssport-Angebote an.

Mitgliedschaft oder Zuschüsse für Fitnessstudios, für das Schwimmbad oder für andere externe Gesundheitskurse oder Sportangebote macht ein Drittel der Unternehmen. Der größte Teil der Kurse und Trainings findet außerhalb der Arbeitszeit statt (65 Prozent).