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EU-Datenschutzgrundverordnung: Jeder Zweite holt sich Hilfe

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Gerade einmal 48 Prozent aller Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigen hat sich bei der Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) bislang Hilfe von externen Experten geholt.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 500 Unternehmen.

Externe Anwälte und Prüfer einbezogen

Am häufigsten wurden demnach externe Anwälte eingeschaltet, die von rund jedem dritten Unternehmen (35 Prozent) mit Blick auf die DS-GVO konsultiert wurden.

Externe Prüfer oder Auditoren haben 29 Prozent aller Unternehmen hinzugezogen, eine externe Datenschutzberatung fand in jedem fünften Unternehmen (21 Prozent) statt.

Mehr Unternehmen sollten sich externe Hilfe holen

Für Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsführung für Recht und Sicherheit, ist die geringe Inanspruchnahme von externer Hilfe eher überraschend.

Der Grund: Nur rund jedes achte Unternehmen wird nach eigener Einschätzung bis zum Stichtag die Vorgaben vollständig umgesetzt haben.

Zusätzliches Personal für DS-GVO-Umsetzung

Bislang setzt laut Bitkom auch nur jedes vierte Unternehmen zusätzliches Personal im Unternehmen ein, um die Umsetzung der DS-GVO voranzubringen.

Dehmel: „Das Thema EU-Datenschutzgrundverordnung sollte in allen Unternehmen eine hohe Priorität haben – oder schnellstmöglich bekommen. Den Kopf in den Sand zu stecken und abzuwarten kann teuer werden.“

Alle Informationen zur Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung stehen auf den Internetseiten des Bitkom zum kostenlosen Download bereit.