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Umgang mit Konfliktsituationen im Team

FOTONACHWEIS
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Konflikte sind alltäglich, unumgänglich und lästig. Da stellt sich natürlich die Frage nach dem richtigen Konfliktmanagement im Team. Das wichtigste ist: Zu verstehen, um was für einen Konflikt es sich überhaupt handelt. Denn wenn man genau weiß, worum es im Kern geht, dann kann man auch an der richtigen Stelle ansetzen. Dies sind die häufigsten Konflikttypen:

  • Zielkonflikt: Wenn Kollegen unterschiedliche Ziele verfolgen, die sich gegenseitig beeinträchtigen oder ausschließen.
  • Mittelkonflikt: Die Effizienz der einzusetzenden Mittel bzw. Methoden wird von Kollegen unterschiedlich betrachtet, während das Ziel dasselbe sein kann.
  • Wertekonflikt: Unterschiedliche Werte führen zu Streit, wie zum Beispiel ein unterschiedliches Unternehmens- oder Menschenbild.
  • Rollenkonflikt: Insbesondere zwischen verschiedenen Rollen der Führungskraft und der Mitarbeiter, wobei die Führungskraft beispielsweise den Profit und die Mitarbeiter die Work-Life-Balance priorisieren.
  • Verteilungskonflikt: Die Kollegen streiten über die Verteilung der vorhandenen, jedoch beschränkten Ressourcen.
  • Beziehungskonflikt: Die Kollegen haben eine persönliche Antipathie oder Ablehnung einander gegenüber, ohne notwendigerweise den Grund dafür zu kennen.
  • Machtkonflikt: Der Kampf innerhalb einer Gruppe um den Alpha-Status.
  • Veränderungskonflikt: Wenn innerhalb einer bestehenden Struktur sich Mitglieder, Rollen oder Normen verändern und Teile des Teams diese Veränderung nicht wollen.

Diese Typologie hilft, Konfliktsituationen besser zu analysieren. Wenn Sie oder Ihr Team Unterstützung beim Konfliktmanagement benötigen, empfehlen wir Ihnen unser Konfliktseminar, in dem es um die besten Konfliktlösungstools gehen wird. Alternativ bieten wir auch maßgeschneiderte Verhandlungstrainings. Mit der richtigen Herangehensweise sind Konflikte übrigens nicht mehr lästig, sondern lediglich ein Zwischenschritt zu einem besseren Status Quo.