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Traditionelle Berliner Küche: Zehn Top-Adressen in der Hauptstadt

Ob das Marjellchen in Charlottenburg, der Dicke Engel in Tiergarten oder die Kreuzberger Institution Max und Moritz – Berliner Küche schmeckt am besten im passenden Ambiente: ein wenig altbacken, aber sehr gemütlich. In ungezwungener Atmosphäre jenseits von „leichter Küche“ und „bewusster Ernährung“ überzeugen Gerichte wie Königsberger Klopse, Leber Berliner Art oder ein Falscher Gänsebraten eben besonders. Bei Letzterem handelt es sich um einen mit Pflaumen, Äpfeln und Schwarzbrot gefüllten Rippenbraten, wie ihn Gastwirtin Ramona Azzaro im „Marjellchen“ serviert.

Bouletten, Eisbein, Hoppelpoppel

Typisch für Berlin sind auch die Bouletten. In der Alt-Berliner Restauration Schöneberger Weltlaterne schmecken sie besonders gut. Dazu ein Bier und an manchen Abenden ein Lied von Wirtin Angelika – und die Welt ist in Ordnung. Kultig ist auch die Henne in Kreuzberg, die seit fast 100 Jahren mit Backhähnchen, Currywurst und Bouletten ein immer volles Haus bei Laune hält.

Im Wirtshaus Zur letzten Instanz in Mitte soll sogar schon Napoleon getafelt haben. Zumindest ist die Gaststätte bereits 1621 als Trinkstube geöffnet gewesen. Hier schwört das Stammpublikum vor allem auf das Eisbein mit Rieslingskraut und Erbspüree. Wer herausfinden will, was sich hinter Hoppelpoppel verbirgt, kann diese Berliner Variante des Bauernfrühstücks mit saftigen Kasslerstücken beispielsweise im Restaurant Zur Alten Laterne in Köpenick probieren. Auch das Interieur hat es in sich: Über Jahrzehnte haben die Wirtsleute Rares und Kurioses aus historischen Kneipen gesammelt.

Weitere Infos und Tipps finden Sie unter www. qiez.de.

(Quelle: www.qiez.de)