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Schluss mit dem Chaos: Mit der 5S-Methode zu mehr Ordnung am Arbeitsplatz

FOTONACHWEIS
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Ein aufgeräumter Arbeitsplatz schafft nicht nur eine Atmosphäre, die von den meisten Menschen als angenehm empfunden wird. Es spart auch Zeit, wenn Sie nicht ständig einen Locher, ein Dokument oder einen Maulschlüssel suchen müssen. Außerdem behalten Sie in einem ordentlichen Umfeld viel leichter den Überblick über Ihre Bestände und wissen, wann Sie Druckertoner, Klemmschrauben oder Verpackungsmaterial nachbestellen müssen. Sicherheitsrisiken werden vermieden, Platz wird sinnvoll genutzt. Und auch wenn Sie sich im Chaos gut zurechtfinden: Es wird spätestens dann kniffelig, wenn sie Kunden in der Firma herumführen wollen oder eine Übergabe planen.

5S-Methode – die Hilfe kommt aus Japan

Der Produktionsleiter Taiichi Ohne entwickelte in den 1950er-Jahren für Toyota eine Methode, um Ordnung in Arbeitsumgebungen zu bringen. Sein Ansatz wurzelt im Kaizen (japanisch für „Veränderung zum Besseren“), einer japanischen Lebens- und Arbeitsphilosophie, die auch für deutsche Manager interessant geworden ist. Im Kern geht es darum, Prozesse in kleinen Schritten kontinuierlich zu verbessern und jeden Mitarbeiter in diese Praxis einzubeziehen.

Die von Taiichi Ohno eingeführte 5S-Methode verdankt ihren Namen fünf japanischen Begriffen: Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu und Shitsuke. Sinngemäß eingedeutscht ergeben sich so folgende fünf Schritte:

  1. Sortieren
  2. Systematisieren
  3. Saubermachen
  4. Standardisieren
  5. Selbstdisziplin üben und ständig verbessern

So setzen Sie die einzelnen Schritte konkret um

(Quelle: www.impulse.de)