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Genossenschaften gründen: Wo liegt der Vorteil für Unternehmer?

FOTONACHWEIS
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Genossenschaften verfolgen einen demokratischen Ansatz. Die Stimme jedes Mitglieds hat gleich viel Gewicht. Laut Gesetz ist eine Genossenschaft eine „Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl, deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern“. Mitglieder können unbürokratisch ein- und austreten, ohne dass ein Notar bemüht werden muss. Ein Mindeststartkapital ist nicht vorgeschrieben.

Die Gründung einer Genossenschaft kann sich beispielsweise anbieten, wenn durch den Zusammenschluss Wettbewerbsnachteile durch zu geringe Größe (z. B. von Einzelunternehmern) ausgeglichen werden sollen. Auch kulturelle oder soziale Institutionen können häufig gut unter dieser Rechtsform betrieben werden. Genossenschaften existieren häufig auch in den Bereichen Handel, Banken, Wohnen, Handwerk, Dienstleistungen und Energie.

Checkliste zum Thema „Gründung einer Genossenschaft“

(Quelle: www.impulse.de)