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Studie: Händler blicken in eine digitale Zukunft

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Auch wenn noch längst nicht jeder Händler digitale Basics einsetzt, mit Blick ins Jahr 2030 schätzt sich die Groß- und Einzelhandelsbranche sehr fortschrittlich ein.

Das zeigt eine Umfrage unter mehr als 500 online und stationär tätigen Einzel- und Großhändlern des Digitalverbandes Bitkom.

Automatisches Bezahlen und 24/7-Öffnungszeiten 2030 selbstverständlich

Demnach meinen rund zwei Drittel der Befragten, dass das Bezahlen 2030 beim Verlassen des Geschäfts automatisch, also ohne lange Schlangen an der Kasse, abläuft.

61 Prozent sehen Läden in der Rolle eines Showrooms, in dem Produkte getestet und anschließend im Online-Shop des Händlers bestellt werden können.

53 Prozent denken, dass Waren bis dahin im stationären Handel auch über Virtual Reality erlebbar sein werden.

Und 40 Prozent glauben daran, dass der stationäre Handel im Jahr 2030 rund um die Uhr an allen Wochentagen geöffnet sein wird.

Händler haben Nachholbedarf

Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga: „Mit Blick in die Zukunft zeigen sich die Händler zwar fortschrittlich. Allerdings gibt es bis dahin noch viel Nachholbedarf.“

Denn: Laut Studie hat jeder zehnte Händler zum Beispiel noch immer keine eigene Homepage – bei rein stationär verkaufenden Händlern ist es sogar jeder dritte.

Jeder vierte Händler ist sogar in Standard-Verzeichnissen wie Google, Google Maps, Gelbeseiten.de oder werliefertwas.de noch nicht eingetragen.

Einen Auftritt in den sozialen Netzwerken, um im Internet auf ihr Unternehmen und ihr Angebot aufmerksam zu machen, nutzen laut Bitkom nur drei von zehn Händlern.