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Geschäftsentscheidungen: Vertrauen schlägt Preis

FOTONACHWEIS
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Mit dem Vertrauen stehen und fallen Geschäftsabschlüsse. Die meisten Führungskräfte halten Kundenvertrauen (91 Prozent) und Partnervertrauen (88 Prozent) für wertvoll. 95 Prozent stimmen zu, dass Vertrauen wichtig für wesentliche Geschäftsentscheidungen ist.

Das zeigt eine Studie des Informationsdienstleisters Iron Mountain unter 3.000 Führungskräften in Deutschland.

Laut Iron Mountain gibt es auch Faktoren, die Vertrauen untergraben können: Fast acht von zehn Befragten gaben an, dass sie ihr Vertrauen in ein Unternehmen verlieren würden, wenn dieses eine Datenpanne erlitten hat.

Verlorenes Vertrauen kaum wieder herstellbar

Wenn Vertrauen und Reputation erst einmal verloren sind, sind diese laut Studie nur schwer wieder herstellbar: 78 Prozent der Geschäftsleute glauben, dass Vertrauen selten oder nur manchmal wiederhergestellt werden kann, wenn es verloren gegangen ist.

Zwei Prozent sind sogar der Meinung, dass verlorenes Vertrauen nicht wieder aufgebaut werden kann.

Reputation und Datensicherheit zählen

Überlegungen hinsichtlich der Reputation sind von Bedeutung. Die Mehrheit sieht hohe Relevanz in positivem Medieninteresse (86 Prozent), der Stärke der eigenen Marke (88 Prozent) und darin, wie der Geschäftsführer wahrgenommen wird (89 Prozent).

Die meisten Geschäftsleute legen großen Wert auf den Schutz von unternehmenskritischen Informationen wie Kundendaten (87 Prozent) und geistigem Eigentum (92 Prozent).

Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain GmbH Deutschland: “Die Studie zeigt die enorme Rolle, die Vertrauen bei Geschäftsentscheidungen spielt. Wir empfehlen Unternehmen daher nachdrücklich, solide Informationsmanagement-Richtlinien, -Prozesse und -Praktiken zu etablieren.“