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Folgekosten beim Hausbau: Mit diesen Ausgaben sollten Sie rechnen

FOTONACHWEIS
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Da ist zum einen die Grundsteuer, die von der jeweiligen Gemeinde mindestens für ein Jahr auf Ihren Grundbesitz erhoben wird. Sie ergibt sich aus dem Einheitswert des Grundstückes, der Steuermesszahl (in der Regel 3,5 Prozent) und dem von der Stadt oder Gemeinde erhobenen Hebesatz. (Hier finden Sie eine von der Industrie- und Handelskammer erstellte Übersicht über die Realsteuer-Hebesätze je Bundesland.

Als weitere Kosten müssen sie neben den Ausgaben für Strom, Heizung und Wasser auch die Gebühren einkalkulieren, die für die Entsorgung von Müll und Abwasser entstehen. Als Mieter sind diese Kosten in ihren Nebenkosten versteckt und werden oft anteilig für Ihren Wohnraum innerhalb eines Mietshauses berechnet. Als Hausbesitzer zahlen Sie für die Entsorgung pro Kubikmeter bzw. nach Größe der regelmäßig geleerten Mülltonnen. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich. Bedenken Sie auch, dass die Kosten für Strom und Heizung je nach Bauweise der Immobilie stark variieren können und sich eine häufig geförderte energieeffiziente Bauweise langfristig rechnet.

Versicherungen, Instandhaltung, Modernisierung

Weitere Kosten, die Sie einplanten sollten, betreffen die Versicherungen, die sich für Hausbesitzer empfehlen: Eine Wohngebäude- sowie eine Hausratversicherung sichern Sie gegen eventuelle hohe Kosten durch Schäden ab, die durch Blitz, Brand, Sturm, Hagel, Explosionen, aber auch durch Einbruch und Diebstahl entstehen können. Auch ein Rechtsschutz für Eigentümer kann sinnvoll sein.

Außerdem sollten Sie über Rücklagen verfügen, um anfallende Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen bezahlen zu können. Laut dem Verband privater Bauherren, sollten Hausbesitzer mindestens einen Euro pro Quadratmeter und Monat für künftige Maßnahmen anlegen. Bei Neubauten halten sich die Ausgaben zunächst in Grenzen. Gerade in dieser Zeit, sollte man Geld für spätere Reparaturen, Modernisierungen und Sanierungen zur Seite legen.

(Quelle: www.ruv.de)