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Bildungsurlaub: Weiterbildung ist kein Urlaub

FOTONACHWEIS

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Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben im Jahr grundsätzlich Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung für die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen, in Berlin und Brandenburg sogar ein Anrecht auf 10 Tage.

Den gleichen Anspruch haben auch Auszubildende und Personen in arbeitnehmerähnlicher Stellung sowie Beschäftigte in Werkstätten für Behinderte. Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub ist, dass die Bildungsveranstaltung in der Regel von den Kultusministerien anerkannt worden ist.

Recht auf Bildungsurlaub

Bildungsurlaub, das klingt nach einem entspannten Aufenthalt in einem sonnigen Land, bei dem nebenbei ein wenig gelernt wird, beispielsweise die dortige Sprache.

Selbst wenn der Bildungsurlaub nicht in den Süden führt, sondern lediglich zur nächsten Akademie, sind Arbeitgeber oft skeptisch, ob ihre Arbeitnehmer diese Zeit nicht missbrauchen. Anspruch auf bezahlten Bildungsurlaub hat jedoch jeder Arbeitnehmer. Die Zeit kann für die Weiterbildung auf gleich welchem Gebiet genutzt werden, unabhängig vom Beruf.

Die Trainer und PR-Manager der PR-Akademien sind überzeugt, dass der Bildungsurlaub ein sehr wirksames Instrument sei, um die Investition von Zeit und Geld in Bildung erschwinglich zu halten. Eine bundeseinheitliche Regelung würde für mehr Gleichberechtigung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sorgen.

Bildungsurlaub wird durch einige Bildungsstätten in Verruf gebracht, deren Angebote nicht eindeutig zwischen Weiterbildung und Wissensvermittlung und Freizeitgestaltung trennen.

Infos:

PR Akademie Frankfurt
www.pr-akademie-frankfurt.de